Corporate Social Responsibility

 

Wir als MDK Bayern setzen uns dafür ein, dass unser Unternehmen sowohl intern als auch extern ökonomisch, ökologisch und sozial handelt.

Umweltfreundlicher Druck und Versand

Über 3.500 Schriftstücke versendet der MDK Bayern täglich, und damit werden jährlich 3,5 Millionen Blatt in der Poststelle gedruckt. Das entspricht 17,5 Tonnen Papier! Umso wichtiger ist bei einer Organisation dieser Größenordnung ein bewusster Umgang mit den eingesetzten Ressourcen: Auflagenstarke Broschüren werden bevorzugt in Druckereien produziert, die Zertifikate anerkannter Umweltschutzinitiativen vorweisen. Über die Herkunft des verwendeten Papiers geben forstwirtschaftliche Gütesiegel Auskunft. Diese achten beispielsweise auf die Vermeidung von Pestiziden oder den bodenschonenden Einsatz schwerer Forstmaschinen. Des Weiteren bevorzugt der MDK Bayern Druckereien, die Mitglied der Aktion „CO2 kompensiert“ sind: Anhand anerkannter Bilanzierungsmodelle werden die verursachten CO2-Emissionen eines konkreten Druckauftrags hochgerechnet. Die Druckerei fördert dann im entsprechenden Gegenwert ausgewählte Klimaschutzprojekte. Der klimaneutrale Versand von Unterlagen erfolgt im Anschluss mit DHL GoGreen. Seit Ende 2014 nutzt der MDK Bayern den besonderen Service für Briefsendungen aller Art. Sämtliche Schreiben werden von der zentralen Poststelle dafür in speziell gekennzeichneten Briefumschlägen auf die Reise geschickt. Die Deutsche Post unterstützt dann Klimaschutzprojekte wie die Wiederaufforstung in Uganda oder den Einsatz lokal hergestellter Wasserfilter in Kambodscha, damit an anderer Stelle Emissionen effektiv vermindert werden. Dank des standardmäßigen Versands mit DHL GoGreen haben wir bereits 139,98 Kilogramm CO2e kompensieren können.

Grüner Strom

Wenn die Brandåa in Norwegen durch die Schluchten rauscht, freuen sich die Mitarbeiter des MDK Bayern: Seit dem Jahr 2011 bezieht der MDK Bayern Ökostrom einen u. a. aus Überschüssen norwegischer Wasserkraftwerke. Glänzende Aussichten für die Umwelt gibt es auch dank eingesetzter LED-Stehleuchten sowie Bewegungsmeldern in Fluren und Sanitärräumen, die unnötig brennendes Licht verhindern sollen.

Transparente Richtlinien

Sozial fair: Der MDK Bayern handelt nach einheitlichen Richtlinien, die für alle Mitarbeiter, Partner, Geschäftskunden und die Öffentlichkeit zugänglich und transparent gestaltet sind. So gelten beispielsweise klare Richtlinien für den Einkauf (u. a. keine Kinderarbeit), die Korruptionsprävention (u. a. Umgang mit Geschenken) oder den Datenschutz.

Im Fokus: Unsere Mitarbeiter

Beruf und Familie wird im MDK Bayern großgeschrieben. Seit 2010 erfüllen wir jährlich die Kriterien für das Zertifikat berufundfamilie; darüber hinaus haben wir uns in diesem Jahr dem Familienpakt Bayern angeschlossen. Mit über 300 individuellen Arbeitszeitmodellen ist der MDK Bayern außerdem Pionier, was die Flexibilität von individuellen Lösungen für Mütter und Väter angeht. Unser flexibles Gleitzeitsystem ermöglicht nahezu allen Mitarbeitern einen individuellen Arbeitsbeginn und ein flexibles Ende. Weiterhin bieten wir allen Mitarbeitern Weiterbildungen an, führen Mitarbeiterbefragungen durch, sorgen für Chancengleichheit und freuen uns über eine besonders hohe Quote an weiblichen Führungskräften. Darüber hinaus kümmern wir uns um die betriebliche Gesundheitsförderung in dem wir beispielsweise sogenannte Gesundheitsbotschafter einsetzen.

Zertifizierungen

Wir lassen unsere gute Arbeit zertifizieren: u. a. nach der ISO-Norm 9001, durch das Audit "Familie & Beruf" oder "Familienpakt Bayern".

Aktion Mensch

Mit dem Einsatz von Aktion Mensch-Losen trägt der MDK Bayern einen Teil dazu bei, dass jeden Monat bis zu 1.000 soziale Projekte gefördert werden: Mit den Einnahmen aus der Soziallotterie unterstützt die Aktion Mensch soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche. Die Lose sind im MDK Bayern beliebte Prämien, um im Rahmen des hausinternen Verbesserungswesens gute Ideen der Mitarbeiter auszuzeichnen.

IT-Hardware umweltfreundlich und sozial entsorgen

PCs, Notebooks, Handys, Drucker oder Monitore – wird IT-Hardware ausgetauscht, ist diese keinesfalls immer schrottreif. Stellt sich nun die Frage: Wohin mit den Altgeräten? Um diese Frage zu beantworten und gleichzeitig Mehrwert entstehen zu lassen, arbeitet der Medizinische Dienst der Krankenversicherung in Bayern partnerschaftlich mit der AfB gemeinnützige GmbH zusammen. Ziel der Kooperation ist es, neben der Unterstützung bereits bestehender und der Förderung neuer Arbeitsplätze für behinderte Mitarbeiter, wertvolle Ressourcen zu schonen und umweltschädliche Effekte zu vermeiden. AfB steht für „Arbeit für Menschen mit Behinderung“: So leben rund 50 Prozent aller Mitarbeiter dort mit einem Handicap. In der AfB wird nicht mehr benötigte IT von den Mitarbeitern professionell aufbereitet: Hardware, die zu alt oder irreparabel beschädigt ist, wird zur umweltfreundlichen Ersatzteil- und Rohstoffgewinnung in ihre Einzelteile zerlegt. Die Vision von AfB sieht vor, 500 Arbeitsplätze für behinderte Menschen in der IT-Branche zu schaffen.

Unser Engagement auf einen Blick