Der MDK Bayern engagiert sich seit vielen Jahren engagiert für die kontinuierliche Verbesserung der Pflege in Bayern. Ein großes Anliegen ist dabei die Reduktion von freiheitseinschränkenden Maßnahmen. Während die Anwendung mechanischer Fixierungen wie Bettgitter, Fixierungsgurte etc. in den letzten Jahren reduziert werden konnte, liegt ein weiteres Augenmerk auf Psychopharmaka mit freiheitseinschränkender Wirkung, deren Verabreichung immer häufiger wird.

Um in dieser Sache einen weiteren, effektiven Beitrag zur Verbesserung der Pflegesituation leisten zu können, hat sich der MDK Bayern einer Arbeitsgruppe des Amtsgerichtes München angeschlossen. Ziel der „Initiative München“ ist es, neben der Sensibilisierung im Umgang mit Medikamenten die freiheitsentziehende Wirkung haben können, auch die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich der Pflege in Heimen zum Wohl der Bewohner und pflegebedürftigen Menschen zu erreichen.

Der Arbeitsgruppe gehören neben Vertretern des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung in Bayern, Vertreter des Justizministeriums, des Ministeriums für Gesundheit und Pflege, der örtlichen Betreuungsbehörden, der Fachstellen für Qualitätssicherung in der Altenpflege und des Bayerischen Hausärzteverbandes an.