Sie haben Probleme diese Email anzuzeigen? Hier geht's zur Web-Ansicht.

 

 

MDK Bayern | Pressemitteilung | München |

Der MDK Bayern unterstützt aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Mit mehr als 450 Beschwerden pro Jahr fungiert der MDK Bayern als qualifizierte und vertrauensvolle Anlaufstelle für Missstände in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

Alle eingehenden Beschwerden, die Erkenntnisse hieraus sowie die entsprechenden Maßnahmen veröffentlicht der MDK Bayern in einem jährlichen Beschwerdemanagement-Bericht.
Auf diese Expertise greift nun auch das Deutsche Institut für Menschenrechte zurück und hat sich die Expertenmeinung des MDK Bayern zur aktuellen Studie „Beschwerdemechanismen in der Altenpflege“ (2018-2020), die von der „Josef und Luise Kraft-Stiftung“ finanziert wird, eingeholt.

„Wir freuen uns, dass das Deutsche Institut für Menschenrechte das wichtige Thema Beschwerdemechanismen in der Altenpflege aufgegriffen hat und unsere langjährige Fachkompetenz im Beschwerdemanagement in Anspruch nimmt“, sagt Johanna Sell, die Leiterin des Bereichs Pflege beim MDK Bayern. „Wir unterstützen und kooperieren gerne, weil uns die Qualität und die Interessen der pflegebedürftigen Menschen am Herzen liegen.“

Durch ein effizientes Beschwerdemanagement wird ein bedeutender Beitrag für die qualitativ hochwertige Versorgung pflegebedürftiger Menschen geleistet. Auch die Pflegeeinrichtungen profitieren: Beschwerden bieten zum einen die Möglichkeit zur Behebung von vorhandenen Defiziten im Einzelfall, zum anderen dienen sie als Grundlage einer kontinuierlichen Verbesserung der einzelnen Prozesse und Abläufe.
Das Ziel der Studie ist, Handlungsempfehlungen für die Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung effektiver Beschwerdemechanismen in der Altenpflege zu erarbeiten.
„Wir danken dem MDK für den offenen Austausch und den produktiven Input“, äußert sich Projektleiter Roger Meyer vom Deutschen Institut für Menschenrechte.


Wenn Sie als Studienteilnehmer/in darüber berichten möchten, welche Erfahrungen Sie bei Beschwerden über stationäre Pflegeeinrichtungen gemacht haben, melden Sie sich bitte beim Deutschen Institut für Menschenrechte bei Laura Jordan.
Tel.: 030/ 259 359 -  480  oder  - 479 / E-Mail: jordaninstitut-fuer-menschenrechtede
Weitere Informationen zur Studie „Beschwerdemechanismen in der Altenpflege“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte finden Sie hier: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/beschwerdemechanismen-in-der-altenpflege/.
 

Über den MDK Bayern

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK Bayern) ist der unabhängige sozialmedizinische und pflegefachliche Beratungs- und Begutachtungsdienst von über 10,4 Mio. gesetzlich kranken- und pflegeversicherten Bürgern in Bayern. Im Jahr 2017 haben die über 1.000 angestellten Fachkräfte des MDK Bayern – überwiegend Ärzte und Pflegekräfte – in den 24 Beratungs- und Begutachtungszentren in Bayern mehr als 1,4 Millionen Gutachten, Empfehlungen und Einzelfallprüfungen im medizinischen und pflegerischen Bereich durchgeführt. Im Interesse der Versichertengemeinschaft trägt der MDK Bayern dazu bei, die gesundheitliche Versorgung insgesamt qualitativ weiterzuentwickeln und Maßnahmen zu vermeiden, die unnötig, gefährlich oder unwirtschaftlich sind. Ziel ist es, eine stabile gesundheitliche Versorgung auf hohem Niveau dauerhaft sicherzustellen.



Pressekontakt

MDK Bayern
Ruth Wermes
Unternehmenskommunikation
Haidenauplatz 1
D-81667 München
Tel: +49 (0)89 67008-109
E-Mail: ruth.wermes@mdk-bayern.de
www.mdk-bayern.de