Die Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet (§ 275 des Sozialgesetzbuches V), in bestimmten Fällen die Arbeitsunfähigkeit (kurz: AU) von Versicherten zu prüfen. Sie beauftragen dann den MDK mit der Klärung von medizinischen Sachfragen.

Dies ist zum einen bei medizinischen Unklarheiten der Fall. Zum anderen kann eine Prüfung veranlasst werden, wenn Arbeitgeber oder Krankenkasse Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit haben. In beiden Fällen erstellt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung eine sozialmedizinische Stellungnahme.

Wichtig: Die Gutachter des MDK Bayern dürfen gemäß § 275 Abs. 5 SGB V nicht in die ärztliche Behandlung eingreifen! Als medizinische Sachverständige dürfen sie keine therapeutischen Leistungen verordnen oder gar selbst erbringen.

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